Autobiografisches Theater
In Autobiografischer Arbeit steckt enorme Kraft:Es ist eine spielerische Spurensuche nach der eigenen Identität mit und durch die Gruppengemeinschaft. Jedes Leben ist es wert, davon zu erzählen, darüber zu schreiben und zu spielen, nicht nur Promis oder erst mit 50.
Den eigenen Geschichten nachzugehen regt an, sich selbst, die eigenen Interessen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten kennenzulernen und sich darüber auszutauschen. Es lädt ein, eigeninitiativer und selbst-bewusster zu werden, vermittelt Zugang zu eigenen Empfindungen, Einsichten und Erkenntnissen und ermutigt, den Träumen, Wünschen und Zielen nachzugehen. Die szenische Darstellung stellt Ganzheitlichkeit her durch den Ausdruck mit dem Körper und Stimme – die eigene Geschichte wird erlebbar im Erzählen, Schreiben und szenischen Umsetzen.
Mein mittlerweile reichhaltiger Kostüm-Fundus regt an zum Verkleiden und in Rollenschlüpfen. Und diese werden dann verfeinert, schützend „verfremdet“ und nach Wunsch auf die Bühne gebracht. Dabei muss kein fremder Text mühsam auswendig gelernt werden, und es muss nicht der Wahrheit entsprechen.
Autobiografische Arbeit ist keine Form des Psychodramas oder Therapie, auch wenn es zuweilen durchaus emotional werden kann – da es ja um uns als Mensch direkt geht.
TERMINE
Autobiografie-Arbeit 28.04.2012 9-16.30h
Institut IMPULSE - Deggendorf
Autobiografisches Theater Katholisches Bildungswerk Dingolfing auf Schloss Poxau
Samstag 24. Sonntag 25.3.12 und Sonntag 22.7.12
Szenenwechsel seit 2003 beim Evangelischen Bildungswerk München.
Kurs läuft - Premiere Donnerstag 22.3.2012
Infos bei Melanie Sommer / Evangelisches Bildungswerk München 089-55258061